Knochendichtemessung (DXA) in München
Eine Knochendichtemessung (DXA) oder „DEXA-Scan“ ist die zuverlässigste Methode, um den Abbau der Knochensubstanz und die Stabilität des Knochens zu beurteilen. Sie hilft, eine Osteoporose oder einen fortschreitenden Knochenabbau frühzeitig zu erkennen – lange bevor erste Brüche oder Beschwerden auftreten.
In der Radiologie München Süd West bieten wir die Untersuchung an unserem modernen Standort in München Laim an. Wir setzen dabei auf anerkannte und präzise DXA-Technologie, erfahrene Radiologinnen und Radiologen sowie eine besonders einfühlsame Betreuung, damit Sie sich von Anfang an gut aufgehoben fühlen.
Unsere Knochendichtemessungen (Osteoporose Diagnostik )sind schmerzfrei, sicher und liefern sofort aussagekräftige Ergebnisse. So können wir gemeinsam mit Ihrem behandelnden Arzt oder Ihrer Ärztin gezielt Maßnahmen ergreifen, um Ihre Knochengesundheit zu erhalten oder zu verbessern.
Was ist eine Knochendichtemessung und wofür wird sie durchgeführt?
Die DXA-Messung (Dual-Röntgen-Absorptiometrie) ist das international anerkannte Standardverfahren zur Bestimmung und Verlaufskontrolle der Knochendichte. Sie misst, wie viel Kalzium und andere Mineralstoffe in Ihren Knochen enthalten sind. Diese Werte sind entscheidend für die Stabilität und Bruchfestigkeit und werden im Vergleich mit dem Normkollektiv und Ihrer Altersgruppe sowie etwaigen Vormessungen beurteilt.
Osteoporose Untersuchung
Durch die Messung kann ein beginnender Knochenschwund (Osteopenie) oder eine möglicherweise behandlungsnotwendige Osteoporose (Knochenschwund) zuverlässig erkannt werden. Gleichzeitig lässt sich das individuelle Risiko für Knochenbrüche einschätzen – besonders an Hüfte, Wirbelsäule und Handgelenk, den typischen Frakturstätten bei Osteoporose.
Dr. med. Peter Roman Köck
Eine Knochendichtemessung ist empfehlenswert:
bei familiärer Osteoporose-Vorgeschichte
bei Knochenbrüchen ohne adäquates Trauma
in und nach den Wechseljahren
bei längerfristiger Einnahme von Kortison oder anderen den Knochenstoffwechsel beeinflussenden Medikamenten
bei Rheuma oder endokrinen Erkrankungen (Hormonelle Erkrankungen, wie Schilddrüsenfehlfunktionen)
bei niedrigem Körpergewicht, Rauchen oder bewegungsarmem Lebensstil
Die Untersuchung eignet sich sowohl zur Früherkennung als auch zur Verlaufskontrolle bereits bekannter Knochenstoffwechselstörungen.
Wie läuft eine Knochendichtemessung ab?
Der Ablauf ist unkompliziert und für Sie angenehm. Die Knochendichtemessung erfolgt in entspannter Liegeposition und dauert in der Regel nur 10 bis 15 Minuten.
So läuft die Untersuchung ab:
- Sie legen sich bequem auf die Untersuchungsliege.
- Der Messarm des DXA-Geräts fährt langsam über die Messregion (meist Lendenwirbelsäule und Hüfte).
- Währenddessen werden zwei unterschiedliche Röntgenstrahlen mit sehr niedriger Energie ausgesendet, um die Knochenstruktur exakt zu erfassen.
- Das System berechnet aus der gemessenen Abschwächung der Strahlung die Knochendichte.
Die Untersuchung ist völlig schmerzfrei und unkompliziert. Es ist keine Vorbereitung nötig – Sie können normal essen, trinken und Ihre Medikamente einnehmen.
Nach Abschluss der Messung werden die Daten sofort ausgewertet, und Sie erhalten Ihren Befund meist direkt im Anschluss an die Untersuchung.
Ablauf auf einen Blick:
Anmeldung und kurze Aufklärung
Bequeme Lagerung auf der Untersuchungsliege
Messung an Hüfte und Wirbelsäule (ca. 10–15 Minuten)
Auswertung und Befundung
Wie hoch ist die Strahlenbelastung bei einer Knochendichtemessung?
Viele Patientinnen und Patienten sind überrascht, wie gering die Strahlenbelastung tatsächlich ist.
Die DXA-Messung arbeitet mit einer extrem niedrigen Dosis, die deutlich unter der Belastung einer herkömmlichen Röntgenaufnahme liegt – in etwa vergleichbar mit der natürlichen Strahlung, der man bei einem kurzen Flug innerhalb Europas ausgesetzt ist.
Damit gehört die Knochendichtemessung zu den sichersten Messverfahren überhaupt. Auch eventuell notwendige Kontrolluntersuchungen (Verlauf) sind unbedenklich.
Zur Abgrenzung anderer Verfahren finden Sie weitere Informationen unter Röntgen, MRT und CT.
Wann ist eine Knochendichtemessung sinnvoll oder notwendig?
Die Knochendichtemessung ist ein wichtiger Bestandteil der Osteoporose-Diagnostik und wird insbesondere in folgenden Fällen empfohlen:
- Frauen ab 50 Jahren, insbesondere nach der Menopause
- Männer ab 60 Jahren mit Risikofaktoren
- Patientinnen und Patienten mit Rheuma, chronischen Entzündungen oder Hormonstörungen
- bei Langzeit-Kortisontherapie
- bei häufigen unklaren Brüchen (Wirbelkörperbrüchen, Oberschenkelhalsbruch ohne adäquaten Unfall)
- bei geringem Körpergewicht oder Nährstoffmangel
Auch wer bereits eine Osteoporose-Therapie begonnen hat, sollte regelmäßig (alle 1-2 Jahre) eine DXA-Messung durchführen lassen. So lässt sich die Wirksamkeit der Behandlung objektiv beurteilen und der Verlauf dokumentieren.
Darüber hinaus kann die Untersuchung auch zur Vorsorge genutzt werden, um frühzeitig auf Veränderungen zu reagieren, insbesondere bei familiärer Vorbelastung hinsichtlich Osteoporose.
Wie werden die Ergebnisse einer Knochendichtemessung bewertet?
Die Auswertung erfolgt durch unsere erfahrenen Radiologinnen und Radiologen anhand standardisierter Messwerte, die international anerkannt sind:
- T-Wert: Er vergleicht Ihre Knochendichte mit dem Durchschnitt junger, gesunder Erwachsener.
- Z-Wert: Er berücksichtigt Alter und Geschlecht für eine genauere Einordnung.
Bewertung:
- T-Wert bis -1,0: normale Knochendichte
- T-Wert unter -1,0 bis -2,4: Osteopenie (leichter Knochenabbau)
- T-Wert ab -2,5: Osteoporose (deutlich verringerte Knochendichte)
Auf Basis dieser Werte kann beurteilt werden, wie stabil Ihre Knochenstruktur ist und ob eine Therapie notwendig ist oder andere unterstützende Maßnahmen ausreichen.
Die Ergebnisse werden im Anschluss mit Ihnen besprochen. Gemeinsam mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem Arzt kann dann entschieden werden, ob präventive Maßnahmen (z. B. Bewegung, Ernährung, Vitamin D, Kalzium) ausreichen oder ob eine spezifische medikamentöse Therapie sinnvoll ist.
Warum ist eine frühe Diagnostik so wichtig?
Osteoporose ist zunächst schmerzlos, entwickelt sich schleichend und bleibt oft lange unbemerkt – bis es zu einem ersten Bruch und damit zu teilweise massiven Beschwerden kommt. Häufig reicht schon eine kleine Belastung oder ein Stolpern, um z. B. einen Wirbelkörperbruch auszulösen.
Je früher der Knochenschwund erkannt wird, desto besser lässt sich dagegen vorgehen. Eine regelmäßige Knochendichtemessung ermöglicht es, das Risiko rechtzeitig zu erkennen, geeignete Therapien einzuleiten und Folgebrüche zu vermeiden.
Prävention ist dabei ebenso wichtig wie Behandlung: Bewegung, ausgewogene Ernährung und Vitamin-D-Zufuhr können die Knochendichte nachweislich verbessern und das Risiko für Osteoporose reduzieren.
Häufige Fragen zur Knochendichtemessung (FAQ)
Wie lange dauert eine Knochendichtemessung?
In der Regel etwa 10–15 Minuten. Das Ergebnis liegt meist direkt im Anschluss vor.
Ist eine Knochendichtemessung schmerzhaft?
Nein, die Untersuchung ist völlig schmerzfrei und nicht belastend.
Wie oft sollte man die Knochendichte messen lassen?
Je nach Befund und Risikoprofil alle 1–5 Jahre – nach ärztlicher Empfehlung.
Zahlt die Krankenkasse die Knochendichtemessung?
Bei medizinischer Indikation übernehmen viele gesetzliche und private Krankenkassen die Kosten.
Brauche ich eine Überweisung zur Knochendichtemessung?
Ja, bei Vorliegen spezieller medizinischer Indikationen (wenn bereits eine Fraktur (Bruch) stattgefunden hat oder eine dezidierte Therapie im Raum steht) benötigen Sie eine Überweisung zur Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse. Ansonsten bieten wir diese Leistung auch als Selbstzahlerleistung an.
Als Privatpatient benötigen Sie keine Überweisung: Vereinbaren Sie ihren Termin direkt mit uns hier.
Wie gefährlich ist die Strahlenbelastung bei der DXA-Messung?
Sie ist sehr gering – etwa vergleichbar mit der natürlichen Strahlung eines Kurzstreckenflugs.
Kann ich nach der Knochendichtemessung direkt nach Hause gehen?
Ja, Sie sind sofort wieder vollständig belastbar und können Ihren Tag normal fortsetzen.
Ihre Vorteile bei der Radiologie München Süd West
- Modernste DXA-Technik für präzise, verlässliche Messergebnisse
- Erfahrene Fachärztinnen und Fachärzte, spezialisiert auf Osteoporose-Diagnostik
- Standort in München Laim – gut erreichbar (siehe Standort link)
- Schnelle Terminvergabe und kurze Wartezeiten
- Angenehme, ruhige Atmosphäre – ideal für Patientinnen und Patienten, die sich eine vertrauensvolle Betreuung wünschen
- Kooperative Zusammenarbeit mit Haus- und Fachärzten
Diese Leistung finden Sie an folgenden Standorten:
Unsere Ärzte für diese Leistung:
Dr. Bauer, Dr. Bendik, Dr. Grimm, Dr. Helmreich,
Dr. Henninger, Dr. Köck, Dr. Manthey, Dr. Spennes-Saleh,
Dr. Schmid, Dr. Töpfer, Dr. Rozeboom